Gesundheitspflege

 

 

Nicht umsonst gilt die chinesische Bewegungskunst auch als Verjüngungsgymnastik:

 

Alle vorgenannten Punkte ergeben eine enorme Stärkung der Gesundheit, sind geeignet zur Prävention, Rehabilitation und zur Linderung chronischer Beschwerden/Krankheiten.

 

Mit ihrer ganz eigenen Zusammenführung von Gegensätzen wie Bewegung und Meditation, Entspannung und Muskelaufbau, Wohlfühlübung und fordernder Gymnastik entspannt und kräftigt sie den Körper und damit auch die Psyche. So entfaltet sie bei regelmäßiger Übung eine kaum zu überschätzende gesundheitliche Wirkung. Das bedeutet erheblich mehr Lebensqualität. (s.a. Was bringt's?)

 

"Geschmeidigkeit" ist hier das zentrale Stichwort: Es macht die ominöse Einheit von Yin und Yang vielleicht vorstellbar, in diesem Fall als gleichzeitig weich und kräftig. Die vielfältigen Bewegungen massieren gerade in der Langsamkeit das Körpergewebe bis in alle Winkel durch. Ein elastisches Gewebe ist dehnbar, biegsam und gleichzeitig kräftig- es hängt nicht lasch durch, sondern hat einen eigenen ausgeglichenen Spannungstonus wie eine aufgeblühte Blume, wie ein prall gefüllter Luftballon, der noch genügend Weichheit hat, um nicht beim geringsten Druck zu zerplatzen.

Das in jüngster Zeit entdeckte Faszientraining ist hier in der Körperarbeit enthalten und bildet die Voraussetzung dafür, daß Qi fließen kann.

 

Ein solches Gewebe (und das bezieht sich hier auf das feinste Zellgewebe, über Bindegewebe, wozu auch die derzeit gerühmten Faszien zählen, bis hin zur Knochenstruktur) ist frei von Verhärtungen, die es brüchig machen würden, und frei von Verengungen von Gefäßen. Es kann also über Blutgefäße Nährstoffe überall hin und über das Lymphsystem Abfallstoffe gut weg transportieren. Sehnen, Muskeln, Bänder gleiten geschmeidig und ermöglichen eine verschleißfreie Bewegung, die wenig Anstrengung kostet. Die Körperfunktionen können widerstandfrei geschehen.

 

 

Man stelle sich einen Garten vor mit verschiedensten Beeten und schönen Wasserstellen, alles mit einem einzigen großen Bewässerungssystem verbunden: Es ist überlebenswichtig für den Garten, daß das Wassersystem funktioniert. Hat es irgendwo ein Leck, ertrinken an derjenigen Stelle die Pflanzen, während sie anderswo vertrocknen. Ist der Wasserdruck grundsätzlich zu hoch, schießt die Flüssigkeit vorbei und kann nicht genügend Nährstoffe abgeben, außerdem verschleißen die Leitungen schneller. Bei langsamem Zumüllen des Bewässerungssystems verliert der Garten etwas langsamer, also unauffälliger an Pracht, stirbt aber doch langsam, während er bei guter Pflege des Systems erheblich länger hätte blühen können.

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