Aktive Entspannung

 

 

Die schlechte Nachricht: Wir müssen selber etwas tun, um uns zu entspannen. Wir lassen uns nicht massieren oder berieseln. Wir müssen uns obendrein bewegen.

 

Die gute Nachricht: Wir können uns selbst entspannen und sind damit von keiner äußeren Hilfe abhängig. Die Entspannung ist obendrein nachhaltiger, weil sie ja durch eigene Aktivität erworben wurde. Und sie kann nach Bedarf wieder selbst aufgefrischt werden.

 

Aktiv heißt, wir legen uns nicht hin, um uns entspannen zu lassen, wir suchen auch nicht durch Berieselung Ablenkung wie beim Fernsehen, was oft als Entspannung empfunden wird. Sondern wir sind körperlich und geistig darauf ausgerichtet, uns durch unsere eigene Tätigkeit zu entspannen.

 

"Ich entspanne mich lieber beim Tennisspielen" - Die Entspannung beim Tennis spielen und vielen anderen Möglichkeiten entsteht durch die Freude an der Tätigkeit und durch die Ablenkung vom Alltag. Diese beiden Punkte stehen deswegen als Ziel auch bewußt im Vordergrund der Aktivität. Die Entspannung entsteht unbewußt nebenbei als erfreuliches Nebenprodukt.

 

Bei jeglicher meditativer Körperarbeit steht im Vordergrund die Entscheidung, sich körperlich und geistig bewußt zu entspannen. Meist ist dafür auch ein gewisser Leidensdruck nötig, um sich zu einer solchen Aktivität zu entscheiden, die keinen anderen Sinn hat, als sich zu entspannen.

 

Aber jetzt kommt noch eine gute Nachricht: Auch hier entsteht eine Freude an dieser Tätigkeit, sobald sie als tatsächlich entspannend wahrgenommen wird.

 

Und noch eine gute Nachricht: Auch wir, die wir uns entspannen wollen, üben mal schnellere Bewegungen, haben Freude miteinander im Kurs und lachen immer wieder über uns selbst!

 

Geistig sind wir bemüht, wohlwollend in unseren Körper hineinzuspüren. Das mag am Anfang nicht so leicht sein, sich fast gewollt anfühlen, wird aber im Wahrnehmen der langsamen Bewegungen und durch das Spüren der körperlichen Selbstmassage schnell einfacher. (Der Effekt der Selbstmassage wird bei dem Ziel "Gesundheitspflege" näher beschrieben)

 

Aktive Entspannung heißt nicht, sich nicht anzustrengen, sondern "nur" unnötige, übertriebene körperliche und geistige Anspannung bewußt loszulassen.

Ablenkendes loslassen bzw. ausblenden können.

 

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